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USB-Stick Branding

« Wichtiges Marketing-Instrument macht bekannt und bindet Kunden »

USB-Sticks gelten seit geraumer Zeit als sehr begehrte Werbeartikel. Wie bei allen Werbemitteln macht auch ein Speicherstick als Give Away nur dann Sinn, wenn deutlich zu erkennen ist, welches Unternehmen hinter dem Werbegeschenk steht. Hierzu ist es notwendig, ein Firmenlogo entsprechend der eigenen Corporate Identity auf den USB-Stick zu drucken. Zu diesem Zweck werden seitens der Lieferanten von Werbeartikeln verschiedene Methoden angeboten, Logos und Marketing-Slogans aufzudrucken. Erst ein gelungenes „Branding“ macht aus einem normalen Werbegeschenk ein individuelles Give Away. Dieser Artikel beschreibt die verschiedenen Möglichkeiten, ein Logo auf einen Stick zu drucken und auf was es dabei ankommt.

Bedrucken je nach Material

Werbemittel wie Speichersticks gibt es in sehr unterschiedlichen Materialien. Von Kunststoff über Gummi, Holz und Leder bis zu Metall ist so ziemlich alles vertreten. Dabei eignet sich nicht jede Art des Aufbringens von Logos für jedes Material.

Während ein Digitaldruck noch auf fast allen Materialien möglich ist, bedarf es bei einer Prägung oder einer Gravur schon bestimmter Materialien, damit das Firmenlogo auch gut zur Geltung kommt. Gerade bei sehr edlen Designs sollte die Art, wie das Branding aufgebracht wird, gut überlegt werden. Besonders individuelle Möglichkeiten schafft eine Prägung oder Gravur.

Weiche Materialien wie Gummi oder Leder bieten sich hierbei gut für die Prägung an, wobei man gerade bei harten Materialien ein Logo auch gut auf den Speicherstick gravieren lassen kann.

Die folgenden Abschnitte beschreiben die verschiedenen Arten, wie ein Firmenlogo auf Werbematerialien aufgebracht werden kann und geben eine Übersicht über die Eigenschaften, sowie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Verfahren.

Digitaldruck – der flexible Alleskönner

Der Digitaldruck ist die flexibelste Art, Grafiken auf einen USB-Stick zu drucken. Dabei handelt es sich um ein berührungsloses Druckverfahren. Hierbei wird die Farbe zum Beispiel durch ein Tintenstrahl- oder Laserverfahren aufgebracht. Es sind keine Druckvorlagen wie Druckformen oder Platten zum Bedrucken notwendig. Dadurch entstehen beim Digitaldruck nur geringe Rüstzeiten. Damit ist er besonders für kleine Chargen ein sehr beliebtes Druckverfahren, da die Rüstkosten sich in Grenzen halten. Das Verfahren funktioniert ähnlich wie bei einem normalen Fotoausdruck. Auf Grund dieser Technik kann auch ein komplexes Firmenlogo mit einer Vielzahl an Farben und Farbverläufen problemlos gedruckt werden.

USB-Stick aus Kunststoff und Metall RS403 Branding Digitaldruck USB-Stick aus Kunststoff und Metall RS535 Branding Digitaldruck

Nachteil des Digitaldrucks ist, dass die Farben nicht sehr UV-beständig sind und somit nach einiger Zeit verblassen. Auch die mechanische Abriebfestigkeit ist bei dieser Art des Bedruckens weniger beständig. Für sehr farbige Logos mit Farbverläufen und bei kleinen Chargen ist dieses Verfahren allerdings die erste Wahl.

Siebdruck – Qualität hat ihren Preis

Soll das Branding in hoher Qualität auf den Speicherstick gedruckt werden, empfiehlt es sich, bei farbigen Logos den Siebdruck zu verwenden. Wie der Name bereits andeutet, wird hier ein Sieb mit unterschiedlicher Feinheit verwendet, durch das die Farbe auf das jeweilige zu bedruckende Objekt gedrückt wird. Für jede einzelne Farbe wird ein Sieb benötigt. Der Siebdruck erzeugt Grafiken und Schriftzüge in hoher Beständigkeit sowohl gegen UV Strahlen als auch gegen Abrieb. Für ein USB-Stick Branding mittels Siebdruck müssen zunächst allerdings Druckvorlagen, in diesem Fall die Siebe, erstellt werden. Damit sind Rüstkosten verbunden, die bei den Gesamtkosten berücksichtigt werden müssen.

Klassiker USB-Stick aus Kunststoff und Metall RS368 Branding Siebdruck Klassiker USB-Stick aus Kunststoff und Metall RS385 Branding Siebdruck

Der Siebdruck eignet sich also für kleine Chargen nur bedingt, da die Rüstkosten die eigentlichen Druckkosten übersteigen können. Ein weiterer Nachteil des Siebdruckes ist, dass keine Farbverläufe gedruckt werden können. Für jede verwendete Farbe ist eine eigene Druckvorlage notwendig. Das bedeutet auch, dass für ein Branding mit 3 Farben auch drei Druckvorlagen erstellt werden müssen. Je mehr Farben das Logo enthält, desto teurer werden damit auch die Rüst- und Produktionskosten.

Für qualitativ hochwertige Farbdrucke gibt es allerdings nach wie vor kein besseres Verfahren.

Prägung – Rustikal und edel

Ist das USB-Stick Branding eher monochrom, ist Gravieren oder Prägen eine gute Idee. Bei weichen Materialien wie Gummi oder Leder ist gerade die Prägung ein sehr beliebtes Verfahren. Bei der Prägung unterscheidet man zwischen der Tiefdruckprägung und der Hochdruckprägung. Bei beiden Verfahren wird das Material, auf das das Branding geprägt werden soll, durch einen Kalander geführt. Auf der Metallrolle des Kalanders ist dabei das Logo graviert und wird beim Durchlauf durch den Kalander auf das Material geprägt.

USB-Stick aus Leder RS417 Branding Praegung USB-Stick aus Leder RS418 Branding Praegung

Je nachdem, ob die Gravur erhaben oder vertieft auf der Metallrolle aufgebracht wurde, wird das Branding entsprechend in das Material geprägt. Damit die Prägung dauerhaft hält, wird bei dem Prozess die Metallwalze, auf eine bestimmte Temperatur erwärmt. Nachteil der Prägung ist, dass feine Details eines Logos nicht mit der Genauigkeit dargestellt werden können wie bei andern Verfahren. Jede Linie bei einer Prägung hat eine gewisse Mindeststärke. USB-Sticks aus Leder etwa haben dabei aber den Vorteil, dass sie haptisch sehr angenehm und warm wahrgenommen werden und somit fast schon als Handschmeichler eingesetzt werden können.

Gravur – Veredelung auf Metall

Möchte man ein monochromes Firmenlogo auf einen USB-Stick aus einem harten Material wie Aluminium drucken, bietet sich die Gravur an. Hierbei wird mittels eines Laserstrahls die oberste Schicht des Materials vom Stick abgetragen. Gravieren gilt derzeit als haltbarste und beständigste Art, ein Firmenlogo auf einen USB-Stick zu drucken. Das Verfahren wird sehr gerne für Speichersticks aus Metall wie beispielsweise Aluminium verwendet. Natürlich lassen sich aber auch andere Materialien wie harter Kunststoff gravieren.

USB-Stick aus Kunststoff und Metall RS389 Branding Gravur USB-Stick mini RS494 Branding Gravur

Durch die Gravur mit einem Laser erhalten die Gravurkanten eine schimmernde Farbänderung, die einen schönen Kontrast zum übrigen Material bildet. Dadurch wird das edle Design, gerade bei der Verwendung von einem Speicherstick aus Metall, noch mehr hervorgehoben. Ein weiterer Vorteil der Gravur ist, dass durch den punktgenauen Materialabtrag des Lasers selbst feinste Details eines Logos mit höchster Präzision dargestellt werden können.

Mit Werbeartikeln das Branding Ihres Unternehmens bekanntmachen und stärken

Um individuelle USB-Sticks mit einem Branding zu versehen, gibt es die oben beschriebenen Möglichkeiten. Vor der Wahl des Verfahrens sollten jedoch verschiedene Überlegungen angestellt werden.

USB-Stick mit individuellem Firmenlogo am Beispiel Porsche

Die Chargengröße ist einer der wichtigsten Punkte, die vor der Bestellung der Werbemittel klar sein sollte. Nach ihr richten sich die verfügbaren Kosten und die Entscheidung, welche Rüstkosten für den Werbedruck möglich sind.

USB-Stick BMW Motorrad individuell

Weiterhin sollte klar sein, ob eine farbenfrohe oder eher monochrome Botschaft durch das USB-Stick Branding beabsichtigt wird. Darf das Design eher warm und rustikal oder kühl und edel ausfallen?

Wenn diese Entscheidungen getroffen sind, steht einem Branding auf einem individuellen Speicherstick nichts mehr im Wege.