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Welches Dateiformat für den Entwurf Ihres USB-Sticks?

Damit ein Speicherstick, den Sie mit Daten bespielen und verschenken, tatsächlich als Präsent Ihrer Firma in Erinnerung bleibt, muss dieser individualisiert sein. Dazu kann entweder eine zweidimensionale Grafik wie das Firmenlogo auf den Speicherstick oder die Verpackung aufgebracht werden oder eine dreidimensionale Grafik zur Schaffung eines ganz speziellen individuellen USB-Sticks verwendet werden. In jedem Fall müssen Sie auf das richtige Dateiformat achten, damit die Verarbeitung der Druckdaten problemlos möglich wird.

Besondere Speichersticks als wunderbare Werbegeschenke und mehr

Wenn Sie Sticks nach Ihren persönlichen Vorstellungen herstellen lassen möchten, ist das auf einfachem Wege möglich. Dafür wird das Firmenlogo bzw. das Wunschmotiv als Grafikdatei benötigt. Bei der Auftragserteilung schicken Sie an ZIS alle relevanten Daten für den Individualisierungswunsch mit. Darunter fallen auch möglicherweise vorhandene Zeichnungen und Muster. Die Mitarbeiter von ZIS erstellen auf dieser Basis originelle Stickdesigns. Gerade, wenn Sie eine außergewöhnliche Form im Sinn haben, muss gegebenenfalls mehr Vorarbeit auf das Dateiformat aufgewendet werden als es für einen Standardflyer der Fall ist. Die Mühen lohnen sich jedoch, wie Sie schlussendlich an Ihren individuellen USB-Sticks sehen werden, der ein vorzügliches Werbegeschenk, aber auch ein schönes Präsent für Mitarbeiter und Geschäftspartner abgibt. Ein passendes Dateiformat für eine Sonderanfertigung kann .jpg, .png, .bmp, .pdf oder .zip sein.

.jpg, .png, .bmp, .pdf oder .zip sind passende Dateiformen für eine Sonderanfertigung
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Das passende Format für Ihren individuellen USB-Stick

Das ideale Dateiformat für den Druck bei ZIS hat eine EPS-Datei, also eine vektorisierte Datei. Auch ein Format wie .ai, .cdr, .ps oder .pdf kann als Druckformat funktionieren. Wenn Sie beabsichtigen, ein solches Dateiformat einzusenden, halten Sie bitte vorher Rücksprache mit den ZIS-Kundenbetreuern. Ist keine EPS-Datei vorhanden, kann die Umsetzung nämlich schwieriger werden. So können etwa PDF-Dateien solche Raster-oder Bitmap-Elemente enthalten, die das Druckergebnis negativ beeinflussen.

 USB-Stick RS462 USB-Stick RS494

Bei PDF-Dateien, die Rasterelemente enthalten, muss auf eine Mindestauflösung von 300 dpi geachtet werden. Bei PDF-Dateien, die aus Vektorgrafiken erstellt wurden, gilt es dagegen darauf zu achten, dass die Editiermöglichkeiten der Erstellungsprogramme enthalten sind. Generell sollten eine Vektorgrafik für die Weiterverarbeitung im Postscript-Format gespeichert und diese Daten auf Postscript-Fehler geprüft sein. Für einen Digitaldruck und Doming (Sticker mit hochauflösendem Digitaldruck) können Sie zudem Rasterdateien einsenden. Diese Daten sollten im Dateiformat .bmp, .jpg, .jpeg, .jpe, .gif, .png, .tiff oder .tif vorliegen. Soll es lieber ein Siebdruck werden, müssen im Druckformat Farbangaben in Pantone® vorhanden sein. Leichte Farbabweichungen können dennoch bei allen Drucken entstehen, da das Material und die Grundfarbe eines USB-Sticks Einfluss auf das Druckergebnis haben. Damit Sie das Druckformat für sich überprüfen können, sendet Ihnen ZIS vor der Produktion eine Logomontage zu. Ein zusätzliches Freigabe-Bild Ihres USB-Sticks kann ebenfalls gesendet werden, bevor Sie das Ganze zur Produktion freigeben.

 USB-Stick RS393 USB-Stick RS384

Vektorisierte Daten

Eine Vektorgrafik ist deshalb bei professionellen Grafikern so beliebt, weil ihre Qualität bei jeder Größe gleich bleibt. Es ist ein Dateiformat, das von der Auflösung unabhängig ist. Sind die Schriftarten in Ihren Daten in Kurven konvertiert, kann die Textbotschaft einfach in verschiedenen Größen aufgedruckt werden. Bei einer Vektorgrafik definieren Kreise, Polygone, Kurven und Linien die Grafik in der zweidimensionalen Ebene. Während sich schwarzweiße Vektorgrafiken relativ einfach mit einem entsprechenden Programm herstellen lassen, braucht es für farbige Vektorgrafiken das Wissen eines Designprofis, der die verschiedenen Pfade der Daten korrekt einsetzt. Den Vorgang, bei dem aus einer Rastergrafik eine Vektorgrafik gemacht wird, nennt man Vektorisieren. Eine vektorisierte Datei mit Ihrem USB-Entwurf, können Sie prinzipiell durch Nutzung eines Grafikbearbeitungsprogramms erhalten, jedoch ist eine solche automatische Vektorisierung nicht klar definiert. Für das Vektorisieren existieren demnach verschiedene Methoden, von denen jede einen bestimmten Ansatz bietet, um sich durch Abstraktion dem Rasterbild anzunähern. Herauszufinden, welche Methode für welchen Bildinhalt und welches Dateiformat ideal ist, kann einige Zeit in Anspruch nehmen.

 USB-Stick RS367 USB-Stick RS417

Rasterdateien

Für einige Druckarten können Sie auf das Vektorisieren verzichten und Rasterdateien einsenden. Diese Dateiformate sind durch Muster definiert, da ein Raster aus einer Matrix von Pixeln besteht, die als Gitter angeordnet sind. Jede Gitterzelle enthält einen informationellen Wert. Durch die Pixelanzahl sind Rasterdateien in der Auflösung begrenzt. Wenn man sie vergrößert, kommt es zum Qualitätsverlust. Dies haben Sie vielleicht schon einmal in einer Zeitung gesehen, wenn ein verpixeltes Bild abgedruckt wurde. Für Ihren USB-Stick möchten Sie einen solchen Fehler sicher vermeiden, deshalb sollte der Scanner bzw. die Digitalkamera bereits bei der Produktion der Grafikdatei korrekt eingestellt sein. Bei den Qualitätsstufen lässt sich zumeist ein dpi-Wert einstellen. Das entstehende Bild hat oftmals eine gewisse Dateigröße. Das ist leider nötig, da eine nachträgliche Vergrößerung einer Rastergrafik nicht zu einer höheren Auflösung führt. Für ein einfacheres Versenden können Sie mehrere Foto- oder Grafikdateien zippen bzw. mit einem Archivierungsprogramm komprimieren.

  

Druckformat für den USB-Stick und Datenprüfung

Sowohl für die Veredelung eines USB-Sticks als auch für das Bedrucken der Verpackung wird also jeweils mindestens eine spezielle Datei im entsprechenden Dateiformat benötigt. In vielen Fällen kümmert sich der hauseigene Grafiker eines Unternehmens darum. Anderenfalls hilft Ihnen ein Kommunikationsdesigner weiter oder Sie fragen bei der Agentur nach, die Ihr Corporate Design bzw. Ihr Logo erstellt hat. Sind Ihre Firmendaten einmal vektorisiert, können Sie damit vielerlei Produkte anfertigen lassen, sodass sich die Grafikbearbeitung oftmals auch für die Zukunft lohnt. Eine Datei, die Sie an ZIS senden, wird kostenlos auf Ihre Druckfähigkeit hin überprüft. Sie erhalten nach kurzer Zeit eine E-Mail mit den Aussagen zum Druckformat. Sollte etwa das Dateiformat fehlerhaft sein und keinen vernünftigen Druck ermöglichen, können Sie eine korrigierte Variante im Kundenkonto erneut hochladen. Natürlich können Sie sich jederzeit auch direkt an einen Kundenberater wenden, wenn Sie unsicher sind, ob eine PDF-Datei oder Vektorgrafik korrekt ist. Bevor schließlich der Druck bzw. die Sonderfertigung startet, wird beim ZIS-Basis-Datencheck geprüft, ob etwa alle Schriften eingebettet sind, die Anzahl der Farbkanäle korrekt ist oder die Seitenmaße richtig sind.